Mich hat das typische Sommerloch erwischt. Ich schreibe kaum noch, wobei die Ideen ja immernoch vorhanden sind. Eigentlich laufe ich ständig träumend durch die Gegend und überlege, was ich als nächstes anstellen könnte.
Gebastelt habe ich sogar auch.
Auf Wunsch meiner Oma habe ich eine Kette repariert und ergänzt, die ich ihr demnächst zum Geburtstag schenken werde - leider ohne Photo.
Ebenso ohne Photo bleiben die Socken, die ich den Sommer über strickte - für den Weihnachstmarktstand. Sie ist Schneiderin und wirklich sehr fleißig. Meine komplette Sommerausstattung habe ich von ihr und ich liebe es.
Allesamt Baumwolle mit Karo und Tupfen in bunt und bunter. Auch eine leinene Tunika ist dabei, die an meine Pilgerzeit erinnern soll. Vielleicht auch ein Anstoß sich bald wieder auf den Weg zu machen.
Wie ihr sehr, ist vieles passiert, jedoch nichts wirklich dokumentiert. Andere Dinge in meinem Leben fordern nunmal ihre Zeit und Aufmerksamkeit.
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Montag, 20. August 2012
Samstag, 28. April 2012
Geschlechterrollen
Ach, heute muß ich meinem Ärger ein wenig Luft machen. Da wird von Frau erwartet, daß sie putzt, weil Mann ja "meist den Müll rausbringt". Nicht immer - aber putzen muß er dennoch nie. Auch das Klo darf er nach Lust und Laune vollpinkeln und spülen muß er nicht. Händewaschen ist was für Mädchen und die Küche reinigen nach dem Benutzen: ebenso. Man braucht es "nicht so sauber". Dusch- und Zähneputztag ist ein Mal die Woche und die Wäsche darf Omi machen. Dafür wird täglich gesoffen und gespielt. Mal ehrlich... irgendeine Mutti ist stolz auf ihren Sprößling, den keine andere Frau auch mit der Zange anfassen wollen würde - dennoch liegen bei ihm demonstrativ Hunderte von Kondomen im Zimmer herum.
Wie kommen solche Menschen zustande? Irgendjemand muß sie doch so erzogen haben? Wischt die gute Mutti dann wirklich täglich seine Pisse weg? Ich kann mir das irgendwie nicht so recht vorstellen... (Und falls ihr glaubt, daß es von irgendwelchen sozial benachteiligten Personen handeln, liegt ihr falsch... Student von Eltern voll finanziert.)
Alle Muttis mit Söhnen dürfen sich melden... ich hätte wirklich gern eine Antwort.
Wie kommen solche Menschen zustande? Irgendjemand muß sie doch so erzogen haben? Wischt die gute Mutti dann wirklich täglich seine Pisse weg? Ich kann mir das irgendwie nicht so recht vorstellen... (Und falls ihr glaubt, daß es von irgendwelchen sozial benachteiligten Personen handeln, liegt ihr falsch... Student von Eltern voll finanziert.)
Alle Muttis mit Söhnen dürfen sich melden... ich hätte wirklich gern eine Antwort.
Sonntag, 5. Februar 2012
Alles gegendert...
Mädchen tragen Rosa, Jungen tragen Hellblau - grausam! Eben schaute ich mir ein paar Babysachen auf DaWanda an. Viel in Rosa, viel in Hellblau und ganz, ganz wenig andere Farben. Die Kinder auf der Straße - ebenso. Babies komplett in Pink oder Hellblau sind "normal" und, mit Verlaub, aber irgendwie finde ich es furchtbar, daß ein Kind scheinbar keine andere Farbe anziehen darf als diese. Man erzieht die Kinder streng nach Geschlecht. Mädchen tragen nunmal Rosa, sind kleine Prinzessinnen, mögen Schuhe und Glitzer und stehen ihr Leben lang am Herd. Jungen hingegen tragen Blau, spielen mit Baggern und Autos und dürfen irgendwann Karriere machen.
In diesem aufgeklärten Land scheint es unüberwindbare Probleme bei diesen Erziehungsfragen zu geben. Irgendwie erschreckend.
Natürlich sind Rosa und Blau nicht per se schlecht. Ich habe ja selbst bereits Rosa und Pink (und Blau :D) verstrickt. Aber es geht nicht in meinen Kopf, wie man ein kleines Mädchen (wie so oft gesehen) von Kopf bis Fuß in Rosa und Pink kleiden kann. Warum tut man das?
Die Farbpalette ist doch groß genug, um anderes auszuwählen. Rot, Grün und Gelb sehen an Kindern doch auch wundervoll aus. Scheinbar sind diese Rollen und die damit verbundene Farbwahl aber noch stark genug in den Köpfen zu stecken, um alle anderen Farben ignorieren zu können.
In diesem aufgeklärten Land scheint es unüberwindbare Probleme bei diesen Erziehungsfragen zu geben. Irgendwie erschreckend.
Natürlich sind Rosa und Blau nicht per se schlecht. Ich habe ja selbst bereits Rosa und Pink (und Blau :D) verstrickt. Aber es geht nicht in meinen Kopf, wie man ein kleines Mädchen (wie so oft gesehen) von Kopf bis Fuß in Rosa und Pink kleiden kann. Warum tut man das?
Die Farbpalette ist doch groß genug, um anderes auszuwählen. Rot, Grün und Gelb sehen an Kindern doch auch wundervoll aus. Scheinbar sind diese Rollen und die damit verbundene Farbwahl aber noch stark genug in den Köpfen zu stecken, um alle anderen Farben ignorieren zu können.
Freitag, 3. Februar 2012
Grausam bequem!

Daß die selbstgestrickten Socken "grausam bequem" seien, schrieb mir der Bekannte, der endlich sein Päckchen erhielt. Was für ein Kompliment und dann dachte ich darüber nach, was ich wohl machen würde, wenn ich keine gestrickten Socken hätte. Vermutlich hätte ich viel öfter kalte Füße und würde mich nicht über das bunte Zeug an den Füßen erfreuen, das so wunderbar kuschelig und weich ist.

Gestrickte Sachen kenne ich "von Anfang an", schon als Baby wurde ich bestrickt und benäht - bis ich vor einigen Jahren selbst das Stricken lernte. Übrigens als eine Freundin schwanger war und ich dem Baby unbedingt selbstgestrickte Söckchen schenken wollte. Mein erstes Strickprojekt! Die wurden leider etwas zu groß. Danach übte ich noch ein wenig. (Dieses Kind bekommt jedes Jahr Söckchen von mir.)
Die nächsten Paare galten meiner Oma und meinem (inzwischen verstorbenen) Opa. Das Stricken kam mir endlos lange vor, aber ich habe es geschafft und sie freuten sich sehr, als ich ihnen die Socken übergab. Meine Oma bekommt immernoch bei jedem Besuch (leider ein Mal im Jahr, da sie in Sibirien wohnt - wo sie die Socken übrigens sehr gut gebrauchen kann) Socken überreicht.
Das folgende Paar erhielt meine Mutter, die ich sehr liebe. Und irgendwann strickte ich auch mal Socken für mich...
Nunja, ich liebe es und würde nur ungern darauf verzichten, wie auch der Rest der Familie.
Daher dachte ich mir, daß jeder Mensch ein schönes Paar selbstgestrickte Socken haben sollte. :)
PS: Die roten Söckchen sind gerade erst entstanden und der Grund meiner Überlegungen. Man hat ja schon Zeit etwas zu Grübeln während man strickt. :)
Donnerstag, 19. Januar 2012
Heiß!
Nun liebe Damen, wie oft lese ich "obwohl ich selbst nicht schlank bin, schaue ich mir bei Modesachen lieber schlanke Damen an". Mit Verlaub, ich möchte mir Mode nicht an Frauen ansehen, die ganz kurz davor sind am Hungertod zu sterben. Frauen sollten Stil und Kurven haben, schließlich gehört ein gewisses weiches Erscheinen zum Weiblichsein. Ich muß zugeben, daß ich das mehr und mehr in unserer Gesellschaft vermisse. Daher sollten Frauen sich vielleicht endlich von verzerrten Schönheitsidealen verabschieden und ihr Frausein genießen. Dazu gehört auch zu akzeptieren, daß man vielleicht nicht schlank ist (übrigens sind beide Extreme nicht ideal) und daß man ein paar Jährchen älter ist.
Es hat Stil zu seinen Falten zu stehen und den grauen Haaren, es hat Charme, es ist edel.
Meine Damen, gestattet es euch, Damen zu sein! ;)
Quelle des Bildes, abgerufen am 20.01.2012
Dienstag, 20. Dezember 2011
Erster Schnee
Bevor ich aus dem Haus renne, wollte ich das doch gerne teilen:
Ich liebe Schnee, es macht die Welt so still, friedlich und sauber.
Ich liebe Schnee, es macht die Welt so still, friedlich und sauber.
Montag, 19. Dezember 2011
Etwas Wahnsinn zwischendurch
Ach, ich Wahnsinnige! Die ganze Zeit - und da irrt man sich, wenn man glaubt, daß ich zu viel hätte - suche ich nach Dingen, die mich faszinieren, die ich irgendwo sah und die ich basteln will, weil Kaufen ja nicht geht, dann hat es weniger Charme und überhaupt.
Daher werden alle Geschenke gebastelt, gestrickt, bemalt und geklebt. Zum Glück gefällt es den Beschenkten - sie mögen "Liebhaberstücke" (also das, was alle anderen als seltsam und vielleicht häßlich empfinden).
So entstand vor einigen Tagen eine Schatulle für die Freundin, die einen Teil der Maschenmarkierer bekommt (und diese ist bereits verschenkt), neben einem Hörbuch Piggeldy und Frederick.
Die Kolleginnen erhalten Stulpen (die müssen die Tage noch fertiggestrickt werden!!!) und meine Schwester ebenso. Zum Glück ist meine Oma genüsam und strickt selbst, daher bekommt sie Wolle (in wundervollen Frühlingsfarben, weil ich es nicht erwarten kann, bis die Welt wieder bunt ist).
Was ich sonst so mache? Da kramte ich doch ein paar Perlen aus und machte mir Ohrhänger:
Weil sie ja besonders sein müssen (und ich nicht alles vertrage, mit Chirurgenstahl bin ich aber vollends zufrieden!). Hier ein weiterer Teil der "Sammlung":
Die Münze in der Mitte ist aus der Sammlung meines Opas und dazu noch aus meinem Geburtsjahr. Ich liebe meinen Opa. Das Medallion ganz rechts war ein Geschenk meiner katholischen Religionslehrerin und ist ein geweihtes aus Lourdes, das sie mitbrachte. (Übrigens würde ich gerne dorthin pilgern...)
Wie man sieht, will ich ziemlich viel... Was ich nun neuerdings will? Per Zufall fand ich Cabochons und Fassungen bei DaWanda und bestellte mir ein Paar. (Bei den Hängern bin ich unsicher, ob ich sie vertragen werde, allerdings wollte ich das unbedingt ausprobieren! Ansonsten verschenke ich sie wohl an meine Schwester und eine Freundin, die keine Verträglichkeitsprobleme haben.) Wenn diese Bestellung ankommt, werde ich berichten - und vermutlich basteln. Ich freue mich wahnsinnig...
Und nun weiter ans Stricken... Die Stulpenbilder werden folgen.
Daher werden alle Geschenke gebastelt, gestrickt, bemalt und geklebt. Zum Glück gefällt es den Beschenkten - sie mögen "Liebhaberstücke" (also das, was alle anderen als seltsam und vielleicht häßlich empfinden).
So entstand vor einigen Tagen eine Schatulle für die Freundin, die einen Teil der Maschenmarkierer bekommt (und diese ist bereits verschenkt), neben einem Hörbuch Piggeldy und Frederick.
Die Kolleginnen erhalten Stulpen (die müssen die Tage noch fertiggestrickt werden!!!) und meine Schwester ebenso. Zum Glück ist meine Oma genüsam und strickt selbst, daher bekommt sie Wolle (in wundervollen Frühlingsfarben, weil ich es nicht erwarten kann, bis die Welt wieder bunt ist).
Was ich sonst so mache? Da kramte ich doch ein paar Perlen aus und machte mir Ohrhänger:
Weil sie ja besonders sein müssen (und ich nicht alles vertrage, mit Chirurgenstahl bin ich aber vollends zufrieden!). Hier ein weiterer Teil der "Sammlung":
Die Münze in der Mitte ist aus der Sammlung meines Opas und dazu noch aus meinem Geburtsjahr. Ich liebe meinen Opa. Das Medallion ganz rechts war ein Geschenk meiner katholischen Religionslehrerin und ist ein geweihtes aus Lourdes, das sie mitbrachte. (Übrigens würde ich gerne dorthin pilgern...)
Wie man sieht, will ich ziemlich viel... Was ich nun neuerdings will? Per Zufall fand ich Cabochons und Fassungen bei DaWanda und bestellte mir ein Paar. (Bei den Hängern bin ich unsicher, ob ich sie vertragen werde, allerdings wollte ich das unbedingt ausprobieren! Ansonsten verschenke ich sie wohl an meine Schwester und eine Freundin, die keine Verträglichkeitsprobleme haben.) Wenn diese Bestellung ankommt, werde ich berichten - und vermutlich basteln. Ich freue mich wahnsinnig...
Und nun weiter ans Stricken... Die Stulpenbilder werden folgen.
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