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Samstag, 4. Januar 2014

Verspätetes Weihnachten

Ersteinmal wünsche ich allen Lesern und Leserinnen ein wundervolles neues Jahr und hoffe, daß alle so gut hineingerutscht sind wie ich.

Da die Wohnung sich im Umbau befindet, übernachte ich auf einer Baustelle. Jedoch wird alles umso schöner, wenn diese ersteinmal weg ist.

Untätig war ich in dieser Zeit auch sonst nicht. Verspätete Weihnachtsgeschenke wollten verteilt und verschenkt werden und wurden daher ungewöhnlich dekoriert.

Als Einpackpapier diente Zeitungspapier mit Bild, um das eine Schleife mit einem Ast des Weihnachtsbaums gebunden wurde - und einer Eicheldeko, die hier fast wie Weihnachtskugeln wirkt.





Aber auch als Herbsdeko im Haus eignet sich das gut. Gefunden wurde die Idee und Anleitung hier.  Danach sind auch einige andere Dekostücke entstanden und werden mit Freude begutachtet. Die Eicheln sind bei einem Spaziergang, bei dem ich von einem Hund angefallen wurde, selbst gesammelt worden.


Mittwoch, 30. Oktober 2013

Karamell-Bonbons?

Natürlich geht es hierbei nicht um Süßigkeiten, sondern um Babyschühchen, die einfach zum verlieben sind.


Ich hatte Lust noch mehr Kleinigkeiten zu stricken, da das am Ende so zauberhaft süß und niedlich aussieht und dabei sind diese hier enstanden.


Gestrickt wurden sie nach meiner Anleitung zu den Bonbons mit leichten Veränderungen. Diese sind auch 4facher Sockenwolle und mit 2,5er Nadeln gestrick. Dazu mußte ich 44 Maschen aufnehmen - also 11 pro Nadel. Oben gibt es ein Rollbündchen, wozu ich 10 Reihen rechts stricken mußte. Am Ende des Bündchens, welches - wie der Rest der Schühchen auch - im Halbpatent gestrickt wurde, fügte ich eine Lochreihe ein, durch die ein Satinband gezogen wurde. Halbpatent hat sich als ein wundervolles, voluminöses und weiches Muster für Babysocken herausgestellt.


Das Läppchen für den Vorderfuß strickte ich auch im Halbpatent, danach jedoch umstrickte ich es mit zwei linken Reihen von allen Seiten, damit das am Ende gut liegt. Den Rest des Schühchens wie in der Anleitung im Halbpatent schließen und mit dem Ergebnis glücklich sein.


Natürlich fügte ich noch eine kleine bunte Perlenspielerei hinzu, damit weder mir noch dem Baby, welches diese tragen darf, langweilig wird.


Samstag, 26. Oktober 2013

Mehr Herbst und Credo

Da ich jede Woche eine  Postkarte an meine Oma verschicke, habe ich einen unglaublich hohen Bedarf an Postkarten. Außerdem schicke ich sie dann auch anderen Menschen, die ich mag. Gerne gestalte ich Postkarten auch selbst, lasse eigene Photos als Postkarte drucken etc, um einfach etwas noch persönlicheres zu verschicken als bunt bedruckten Karton - den ich übrigens auch sehr schätze und gerne kaufe.

Diesmal sollte es herbstlich werden. eigentlich wollte ich die bunten Blätter, die ich auf Spaziergängen sammelte, sinnvoll verwenden. Diese wurden daher in dicken Büchern getrocknet und "verarbeitet".


Auf bunten Karton wurde ein Buchblatt geklebt - es handelt sich hierbei um ein eher wertloses antiquarisches Buch, das ich zum Basteln verwende. Die Seiten sind etwas dick, daher geht damit Postkartenbasteln ganz gut. Auch ist das Papier bereits etwas vergilbt und auf manchen Seiten finden sich bunte Unterstreichungen oder handschrifliche Notizen in Sütterlin, was einen interessanten Effekt haben kann. Ich mag das ziemlich gerne.


Auf das Blatt wurden dann die bunten Blätter geklebt - Anordnung ist willkürlich. Damit das Ganze beim Versand nicht auseinander fällt - was vermutlich geschehen würde, wurde es mit einer klaren Klebefolie fixiert. Diese schlage ich immer um ein paar mm um (ca. 5, damit es auf der anderen Seite kleben bleibt), so sind auch die Ränder der Postkarte geschützt. Natürlich sollte man sich bewußt sein, daß dieser Rand auf der anderen Seite nicht beschriftet werden kann, daher sollte man keinen zu breiten Rand lassen.

Als Variation habe ich noch einen anderen Hintergrund gewählt. Es handelt sich hierbei um eine Eintrittskarte zur Ausstellung "Credo" in Paderborn, die bald wieder vorbei ist. Das Motiv gefiel mir gut und ich habe das Gefühl, daß es gut zur Farbe der Blätter paßt. Hier kann man durch die ausgestanzten Sternchen die Farbe des Kartons sehen, den ich für alle diese Postkarten ausgewählt habe: Lila. (Die Sterne wurden beim Eintritt in die Teilausstellungen ausgestanzt und sind nicht von mir hinzugefügt - alles Original.) So kann ich nicht nur berichten, daß ich in der Ausstellung war, sondern meiner Oma ein wenig davon "zeigen".


Natürlich kann man jegliche Hintergründe und Blätterarrangements verwenden.

Man sollte mehr Postkarten schreiben - schließlich freuen sich alle, welche zu erhalten!

Freitag, 18. Oktober 2013

Efeu

Ok, so kreativ ist dies gar nicht, aber es macht sich ganz gut in der Küche auf dem Tisch. Das Glas war eines, das meine Oma mal zu Weihnachten (glaube ich) bekommen hatte, damals steckte eine Blume drin, die verwelkte. Das Glas deponierte Oma im Keller und es sollte schon weggeschmissen werden, als ich mich dessen annahm. Mit etwas Tongranulat unten (als Drainageschicht schätze ich den sehr!) und Erde habe ich Efeu hineingepflanzt. Den Efeu habe ich übrigens von meiner Nachbarin "entwendet". Sie hat im Treppenhaus welchen stehen lassen und ich zwackte mir 2 Äste ab. Wenn man diese Äste einige Zeit in Wasser stehen läßt, bilden sich am unteren Ende neue Wurzeln und dann kann man ihn getrost einpflanzen. Es sieht schön aus und macht gute Laune. Wenn er mal größer ist und aus dem Glas "wuchert", wird dies sicher ein spannendes Bild ergeben... und eine nette Tischdeko ist es auch. (Wer die Größe nicht einschätzen kann: Das im Hintergund ist mein Bett.

Schmuckaufbewahrung mal anders

Als Frau trägt man auch mal Ketten und diese in Kästen zu verstauen finde ich nicht so angenehm, da sie beim Herausnehmen oft irgendwie verheddert sind und man sie erstmal entwirren muß. Da ich aber gerne mal Dinge zweckentfremde, dachte ich mir, daß der Deckel einer Teekanne, die mir nun als Pflanztopf dient, auch nützlich sein könnte. An die Wand gehängt ist er eine hervorragende und dekorative Aufhängung für ein paar Ketten und die Uhr.


A rug is a rug is a rug


Außerdem ist es ein Teppich, ein Badezimmerteppich um genau zu sein. Mit Nostalgie dachte ich immer an den Badezimmerteppich meiner lieben Oma, der selbstgemacht war aus Resten. Ebensoeinen wollte ich haben - aus persönlichen Resten.


Meine Mutter näht für die ganze Familie und so sammeln sich auch entliche Reste von Stoffen an, die nicht zu Teilen unserer Kleidung wurden.
Ich ließ alle zu dünnen Streifen schnedein - unabhängig von der Qualität (beim Häkeln stellte sich heraus, daß die etwas elastischeren Stoffe leichter zu verhäkeln waren) - und häkelte mir einen kleinen Teppich, der perfekt in mein eher schmales Bad paßt. Da ich noch Stoffreste hatte, häkelte ich mir einige Utensilos, von denen auf den Photos 2 zu sehen sind - in ihrer originalen Funktion. Das alles ist keine Deko ;)

Nun bin ich ziemlich glücklich mit dem Teppich, der mich immerwieder an das Badezimmer meiner lieben Oma erinnert.