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Samstag, 4. Januar 2014

Verspätetes Weihnachten

Ersteinmal wünsche ich allen Lesern und Leserinnen ein wundervolles neues Jahr und hoffe, daß alle so gut hineingerutscht sind wie ich.

Da die Wohnung sich im Umbau befindet, übernachte ich auf einer Baustelle. Jedoch wird alles umso schöner, wenn diese ersteinmal weg ist.

Untätig war ich in dieser Zeit auch sonst nicht. Verspätete Weihnachtsgeschenke wollten verteilt und verschenkt werden und wurden daher ungewöhnlich dekoriert.

Als Einpackpapier diente Zeitungspapier mit Bild, um das eine Schleife mit einem Ast des Weihnachtsbaums gebunden wurde - und einer Eicheldeko, die hier fast wie Weihnachtskugeln wirkt.





Aber auch als Herbsdeko im Haus eignet sich das gut. Gefunden wurde die Idee und Anleitung hier.  Danach sind auch einige andere Dekostücke entstanden und werden mit Freude begutachtet. Die Eicheln sind bei einem Spaziergang, bei dem ich von einem Hund angefallen wurde, selbst gesammelt worden.


Samstag, 26. Oktober 2013

Mehr Herbst und Credo

Da ich jede Woche eine  Postkarte an meine Oma verschicke, habe ich einen unglaublich hohen Bedarf an Postkarten. Außerdem schicke ich sie dann auch anderen Menschen, die ich mag. Gerne gestalte ich Postkarten auch selbst, lasse eigene Photos als Postkarte drucken etc, um einfach etwas noch persönlicheres zu verschicken als bunt bedruckten Karton - den ich übrigens auch sehr schätze und gerne kaufe.

Diesmal sollte es herbstlich werden. eigentlich wollte ich die bunten Blätter, die ich auf Spaziergängen sammelte, sinnvoll verwenden. Diese wurden daher in dicken Büchern getrocknet und "verarbeitet".


Auf bunten Karton wurde ein Buchblatt geklebt - es handelt sich hierbei um ein eher wertloses antiquarisches Buch, das ich zum Basteln verwende. Die Seiten sind etwas dick, daher geht damit Postkartenbasteln ganz gut. Auch ist das Papier bereits etwas vergilbt und auf manchen Seiten finden sich bunte Unterstreichungen oder handschrifliche Notizen in Sütterlin, was einen interessanten Effekt haben kann. Ich mag das ziemlich gerne.


Auf das Blatt wurden dann die bunten Blätter geklebt - Anordnung ist willkürlich. Damit das Ganze beim Versand nicht auseinander fällt - was vermutlich geschehen würde, wurde es mit einer klaren Klebefolie fixiert. Diese schlage ich immer um ein paar mm um (ca. 5, damit es auf der anderen Seite kleben bleibt), so sind auch die Ränder der Postkarte geschützt. Natürlich sollte man sich bewußt sein, daß dieser Rand auf der anderen Seite nicht beschriftet werden kann, daher sollte man keinen zu breiten Rand lassen.

Als Variation habe ich noch einen anderen Hintergrund gewählt. Es handelt sich hierbei um eine Eintrittskarte zur Ausstellung "Credo" in Paderborn, die bald wieder vorbei ist. Das Motiv gefiel mir gut und ich habe das Gefühl, daß es gut zur Farbe der Blätter paßt. Hier kann man durch die ausgestanzten Sternchen die Farbe des Kartons sehen, den ich für alle diese Postkarten ausgewählt habe: Lila. (Die Sterne wurden beim Eintritt in die Teilausstellungen ausgestanzt und sind nicht von mir hinzugefügt - alles Original.) So kann ich nicht nur berichten, daß ich in der Ausstellung war, sondern meiner Oma ein wenig davon "zeigen".


Natürlich kann man jegliche Hintergründe und Blätterarrangements verwenden.

Man sollte mehr Postkarten schreiben - schließlich freuen sich alle, welche zu erhalten!

Montag, 23. September 2013

Herbstliches Care-Paket

Ich hatte in diesem Jahr nicht viel Zeit. Wenn ich etwas gestrickt habe, so waren dies Tücher. Seit letztem Jahr tobe ich mich damit aus und die Wolle, die ich verwende wird immer dünner - doch dazu bald mehr.

Um jedoch einem neuen Menschen in meinem Leben eine kleine Freude zu machen und ihn auf den Herbst (und den bald kommenden Winter) einzustimmen, habe ich mich aufgemacht, ihm ein kleines Paket zu erstellen.
Die liebste Farbe des Herren ist Lila, daher folgend als Herr Lila bezeichnet. Dazu fanden sich in meinem Vorrat zwei in Frage kommenden Knäule - und beide wurden verarbeitet!

Beide ließen sich sehr schön stricken und beide machten mir sehr viel Freude. Immerhin wurde alles mit Liebe gemacht - wie immer eben. Ohne "Liebe" sollte man gar nicht erst zur Nadel greifen.

Das erste Paar Socken wurde ohne Muster gestrickt und ist ein solides Männersockenpaar in Größe 42/43 aus einer H&W Sockenwolle Comfort Color, die ich mal irgendwo mitnahm. Glücklicherweise - denn meine Farben sind das nicht.

 Die zweiten waren Wunschsocken, das Muster suchte sich der Herr selbst aus, die Wolle ich und so wurde dieses zweifarbige Paar gestrickt: Das Muster ist das Broken Seed Stitch (Link zu Ravelry), das zweifarbig sehr gut zur Geltung kommt. Beide Garne hatten einen leichten Farbvrlauf, das eine Flieder zu Lila und das andere Grau zu Schwarz und haben sich hervorragend ergänzt.

Auch das Päckchen wurde von mir liebevoll gestaltet und so angeordnet, daß es ein Erlebnis ist, dieses auszupacken und zu entdecken. Die Photos hier zeigen es leider in einem etwas unfertigen Zustand.
 
Das ganze Päckchen wurde zuerst mit Buchseiten eines alten Buches beklebt und dann durch meine kleinen Figürchen, mit denen ich auch erfolgreich Postkarten gestalte, dekoriert. Eine der Postkarten sieht man auf dem folgenden Bild. Ins Päckchen kamen außer den Socken noch etwas Schokolade und andere Kleinigkeiten, die den Herbst netter erscheinen lassen.


Hier noch Photos der einzelnen Seiten des Päckchens:



 


 "Fixiert" wurde das Ganze durch eine durchsichtige Klebefolie, der Adressenaufkleber kam darunter und war so unverwischbar und nicht entfernbar. Die Postaufkleber können allerdings gut darauf haften.

Was man beim Versenden solcher Päckchen bedenken sollte, ist jedoch das Vertrauen zu Mitarbeitern der Post. Sehr oft kamen solche Päckchen problemlos bei den Empfängern an, dieses jedoch ist leider verloren gegangen.
In meiner Vorstellung futtert ein Postmitarbeiter genüßlich die Schokolade, kramt in dem kleinen Schatz, der nur für Versender und Empfänger wirklichen Wert hat und wärmt sich die Füße mit den selbstgestrickten Socken... :S Das ist nicht zufriedenstellend und dafür macht man sich die Arbeit in der Regel nicht.

Liebe Post, bisher hattest du mich noch nie enttäuscht, warum denn jetzt plötzlich? Ich sagte dem Mitarbeiter doch noch, daß sich der Diebstahl nicht lohnt...

PS: Auch mit Geschenkpapier lassen sich Päckchen nett dekorieren.

Tipp: Wenn man auf die Laschen von Innen etwas malt/ schreibt gibt es eine zusätzliche kleine Überraschung beim Öffnen. Auch ein Spritzer (nicht viel!) Parfüms kommt bei den meisten Empfängern gut an! Und natürlich kann man das jedem Anlaß anpassen.
Als Grundkarton eignen sich übrigens alte Verpackungen von Geräten oder sogar Schuhkartons - so spart man sich den Kauf eines Postpäckchens.