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Mittwoch, 30. Oktober 2013

Karamell-Bonbons?

Natürlich geht es hierbei nicht um Süßigkeiten, sondern um Babyschühchen, die einfach zum verlieben sind.


Ich hatte Lust noch mehr Kleinigkeiten zu stricken, da das am Ende so zauberhaft süß und niedlich aussieht und dabei sind diese hier enstanden.


Gestrickt wurden sie nach meiner Anleitung zu den Bonbons mit leichten Veränderungen. Diese sind auch 4facher Sockenwolle und mit 2,5er Nadeln gestrick. Dazu mußte ich 44 Maschen aufnehmen - also 11 pro Nadel. Oben gibt es ein Rollbündchen, wozu ich 10 Reihen rechts stricken mußte. Am Ende des Bündchens, welches - wie der Rest der Schühchen auch - im Halbpatent gestrickt wurde, fügte ich eine Lochreihe ein, durch die ein Satinband gezogen wurde. Halbpatent hat sich als ein wundervolles, voluminöses und weiches Muster für Babysocken herausgestellt.


Das Läppchen für den Vorderfuß strickte ich auch im Halbpatent, danach jedoch umstrickte ich es mit zwei linken Reihen von allen Seiten, damit das am Ende gut liegt. Den Rest des Schühchens wie in der Anleitung im Halbpatent schließen und mit dem Ergebnis glücklich sein.


Natürlich fügte ich noch eine kleine bunte Perlenspielerei hinzu, damit weder mir noch dem Baby, welches diese tragen darf, langweilig wird.


Freitag, 18. Oktober 2013

Elfen an der Hand

Die kleine Anleitung für Stulpen anderer Art fand ich nur zufällig und übersah sie auch einige Male. Dann hatte ich aber noch Reste einer wunderbar weichen Wolle übrig, die sich nur zu gut dazu eignete und zwar der Austermann Royal. Die nutzte ich bereits für andere Stulpen - die, die ich auch verschenkte.
Das Mohairgarn war eines aus meiner Restekiste und ich kann es nicht mehr einer Marke bzw. einem Namen zuordnen.

Wie ich die Elfen zu meiner restlichen Kleidung kombinieren kann, bin ich noch unsicher, da dies eigentlich nicht so recht mein Stil ist. Vielleicht muß ich mir einfach etwas romantischeres suchen... stricken... nähen lassen.
Wie man sehen kann, habe ich nur eine Musterrunde angehäkelt - da wird das ganze ziemlich weit und noch weiter wollte ich es wirklich nicht haben. Auch den Bund strickte ich länger als in der Anleitung beschrieben. Dies scheint mir auch angemessen, immerhin sollen sie wärmen.

Auf dem letzten Photo einmal mit Pulli...  dies scheint mir aber nicht so recht zu passen. Wie trägt man das denn vernünftigerweise und wozu? Ein mittelalterlich angehauchtes Kleid stelle ich mir dazu gut vor, aber ob ich das im Alltag tragen kann?

Donnerstag, 24. November 2011

Kleiner Kanarienvogel

Gerade ist ein kleines Babyshirtchen fertig geworden, eine Strickerei für zwischendurch, um etwas Wolle aus dem Vorrat zu verbrauchen und Zeit zu vertreiben. Manchmal habe ich eben Lust auf diese Dinge zwischendurch und Babysachen kommen da gerade recht.

Als Farbe schien mir das leuchtende Kanariengelb nur recht, verfeinert wurde es mit den lachsfarbenen (?) Knöpfen.
Entstandenn ist das Ganze aus einer Babywolle, die ich mal wegen der Farbe mitgenommen hatte - ich liebe diese Farben. Der eher schlichte Schnitt dieses Raglanshirts paßt daher wundervoll - und es ist so weich! Hoffentlich findet sich bald ein Baby, das dem Shirt gerecht wird. :)



Kanarienvogel

Und nun kann man nach dem kleinen Bunt wieder zu den üblichen farblosen und tristen Garnen greifen, die alle verstrickt haben wollen. Für mich selbst habe ich aber noch etwas Buntes im Körbchen.

MfG,

M.A.

Dienstag, 15. November 2011

Eine Strickgeschichte

Erstaunlich war es für mich festzustellen, daß jeder, der strickt, auch mindestens eine Strickgeschichte zu erzählen hat. Eine ungewöhnliche Begegnung, erstaunliche Ereignisse und dergleichen. Erst am Wochenende saßen meine Oma, meine Tante, meine Mutter und ich in kleiner Runde am Tisch, tranken Tee und zeigten das frisch von der Nadel gefallene, um Tipps, Anregungen und Kritik zu erhalten. Man strebt schließlich immer nach Verbesserung.

Da begannen meine Tante und meine Mutter "Strickgeschichten" zu erzählen. Beides waren Begegnungen während ihrer Schulzeit. Eine Mitschülerin meiner Tante, ein Mädchen aus armen Verhältnissen, deren Mutter Alkoholikerin war, strickte immer. Sie besaß nur wenige gestrickte Kleider. Nach Mode nahm sie sich ein Wochenende frei und machte aus einem Kleid einen Rock, der Pulli änderte sich auch von Mal zu Mal. Immer dieselbe Wolle, die sie dafür verwendete. (Wenn ich mir überlege, wie sehr es viele graut ein fertiges, gefallendes Stück wieder aufzutrennen...) Auch im Unterricht saß das Mädchen ab und an und strickte blind mit den Händen unter dem Tisch. Ihre Noten waren dabei nicht schlecht. Zu dieser Zeit besaß meine Tante einen Pulli in Bordeaux und diese Mitschülerin frug sie, ob sie sich diesen nicht übers Wochenende ausleihen kann. Meine Tante sagte zu und das nächste Mal tauchte diese Mitschülerin mit einem Rock, der mal ein Kleid gewesen ist, und dem Pulli meiner Tante auf, es paßte perfekt! Als der Pulli nach mehreren Wochen noch immer nicht zurück kam, schnappten sich ein paar Freundinnen meiner Tante und hielten das Mädchen fest, während eine ihr den Pulli auszog. Meine Tante selbst hatte sich nicht getraut, sie auf den Pulli anzusprechen, ihn ganz zu überlassen ging auch nicht - "man hatte ja selbst nichts".

Mädchen, die so schnell, sicher und bewußt stricken konnten, waren wohl nicht selten, auch meine Mutter machte solch eine Begegnung, ebenfalls ein Mädchen, das ihre Kleider als Wollknäul benutzte und sie ständig umstrickte, nur um nicht immer dasselbe tragen zu müssen. Meine arme Schneidermutter saß während ihrer Ausbildung nächtelang wach und nähte Aufträge, um wenigstens so das Geld für das karge Essen zu verdienen. - Es gab ja wirklich nichts.

Meine Strickgeschichte ist weniger spannend. Als eine Studentin, die auch Zeit im Zug verbringt, stricke ich auch dort. Meist sind es einfache Sachen, bei denen ich nicht viel zählen muß und das Muster auswendig kenne. Ein Mal saß ich in einem Vierersitz in der Bahn und strickte vor mich hin. In den Vierersitz neben mir setzte sich eine junge Dame (na gut, sie war vielleicht 3-4 Jahre jünger als ich). Sehr genau beobachtete sie mich von der Seite. Nach einigen Minuten stand sie auf und kam rüber. Sie frug, ob sie sich zu mir setzen dürfe. Ja, natürlich. Wenn es sie interessiert, verwehre ich ihr dieses Vergnügen nicht. Als sie mir gegenüber saß, sah sie mir noch genauer auf die Hände. Das ist wirklich das erste Mal, daß mir das passierte.
Dann begann sie zu erzählen. Weinend erzählte sie von ihrer Mutter in Rumänien, die sie schon seit Jahren nicht gesehen hatte, jedoch furchtbar liebt und vermißt. Und jetzt, als sie mich stricken sah, erinnerte es sie an ihre Mutter, die auch immer strickt. Das arme Mädchen tat mir sehr leid. Den Rest der Zugfahrt sprachen wir über die gute Mama in Rumänien...


Vermutlich hat jede Strickerin so ihre Strickgeschichte. Es würde mich freuen, wenn ich sie lesen dürfte... Vielleicht auch bloggen? Oder kommentieren? Ich bin gespannt.

Nun aber ruft das Bett. Gute Nacht liebe Welt.

Eure M.A.

Sonntag, 23. Oktober 2011

Katzenohren für Menschenkinder

Hallo ihr Lieben,

gestern hatten wir erneut einen kleinen Stricktreff und ich nahm mir wahllos ein Knäuel Wolle und passende Nadeln mit - an Aufwändigem kann ich dann nicht stricken, denn pausenlos wollen Fragen beantwortet werden. :)

Daraus geworden ist dies: Zugegeben, ein Testobjekt, um einem Bekannten, der Katzen wahnsinnig liebt, mit einem "Rezept" für Katzenöhrchenmützen zu versorgen. Vielleicht notiere ich sie auch für den Rest der Welt. :)


Katze

Wie man sieht, stehen die Öhrchen, da recht fest gestrickt, wunderbar ab - auch wenn die Mütze gefaltet ist.

Katze

Liebe Grüße,

Eure M.A.

Samstag, 27. August 2011

BonBons



Die Bonbons habe ich eigentlich schon vor längerer Zeit gestrickt und wurde auch - in einem Forum - nach einer Anleitung gefragt, die ich erstellt habe. Nun möchte ich sie breiter zugänglich machen.

Diese Anleitung ist dem kreativen Köpfchen meiner - über alles geliebten - Mutter entstanden. Wir durften diese als Kinder tragen und unsere Puppen ebenso, da die Größe ja frei und variabel ist. Auch sind die Farben nach Lust und Laune zu benutzen. Am Kinderfüßchen sieht es einfach niedlich aus.
Für mich selbst bleibt es ein bevorzugtes Geschenk an frisch geschlüpfte Menschenbabies - besonders in Kombination mit winzigen Mützchen, die man so herrlich gestalten kann.

Herunterzuladen hier.

English version here.

Ich hoffe, auch Ihr habt Freude damit.

Liebe Grüße,

Miss A.


PS: Die Anleitung wird kostenfrei zur Verfügung gestellt, dennoch bitte ich darum das Copyright zu beachten, es gilt auch bei Verfremdungen (!). Einen Namen und eine Quelle zu nennen, sollte im Bereich des Möglichen liegen. Und man soll sich ja nicht immer mit den Federn Fremder schmücken. ;)


EDIT: Habe die Datei auf einen anderen Server gelegt, sie ist nun abrufbar. Verzeiht, ich habe nicht gemerkt, daß man zum Herunterladen einen Account braucht, nun geht es ohne. Danke Silvia für's Aufmerksammachen. :)

PPS: There is now an english version of the pattern available, just click here.